Deutschland rückt näher an eine regulierte Online-Glücksspielindustrie heran.
Ähnlich wie in den USA wird die deutsche iGaming-Landschaft meist von einzelnen Staaten reguliert. Das Land Schleswig-Holstein hat gerade eine Verlängerung eines bestehenden Glücksspielgesetzes beantragt.

Schleswig-Holstein fordert Verlängerung des Glücksspielgesetzes

Das Land Schleswig-Holstein plant, den Online-Gaming-Betrieb etwas zu vereinfachen. Der erste Schritt wurde angekündigt, wobei der Staat eine Verlängerung der foriGaming-Geschäfte mit abgelaufenen Lizenzen beantragt.

Der Schritt ist notwendig, damit Schleswig-Holstein Zeit für die Erteilung neuer Lizenzen hat und Unternehmen keinen finanziellen Schaden erleiden und an Dynamik verlieren. Nach den neuen Lizenzen, die Schleswig-Holstein in Betracht zieht, müssen die Betreiber bis zu 20% ihrer Brutto-Glücksspieleinnahmen (GGR) zahlen, was dem gleichen Betrag entspricht, den sie bisher gezahlt haben.

Statt neue Fünfjahreslizenzen zu vergeben, wird Schleswig-Holstein den Betreibern aufgrund der aktuellen Komplikationen mit dem Glücksspiel-Staatsvertrag nur noch bis zum 30. Juni 2021 die Betriebserlaubnis erteilen. Grundsätzlich sollte die Bundesregierung in Deutschland einen universellen Rahmen entwickeln, der bundesweit anwendbar ist.

Es wurden nur wenige Anstrengungen unternommen, um dies zu einem sinnvollen Abschluss zu bringen. So betreiben Orte wie Schleswig-Holstein iGaming auf der Grundlage eines eigenen exklusiven Rahmens, der auf dem Territorium des jeweiligen Landes gilt.

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Hohe Hoffnungen auf reguliertes Online-Glücksspiel in Deutschland

Dies zu einem Zeitpunkt, da sich die Christlich-Soziale Union und die Christdemokratische Partei mit den Grünen zusammengeschlossen haben und eine sehr liberale Haltung zu iGaming als Ganzes einnehmen. Am 21. März soll sich der deutsche Gesetzgeber treffen und über die Zukunft des Glücksspiels im Land diskutieren, den Staatsvertrag diskutieren und wie er auf das ganze Land ausgedehnt werden kann.

Da 16 Bundesländer auf Fortschritte warten, wäre die Ratifizierung des Staatsvertrags ein großes Plus für Staaten, die die Industrie besteuern wollen, und für Unternehmen, die mit Sicherheit arbeiten wollen. Wird der Entwurf verabschiedet, findet zwischen 2020 und 2021 eine Probezeit statt.

Einige Zweifel bleiben bestehen

Sollte alles nach Plan verlaufen, werden die Lizenzen bis zum 30. Juni 2024 verlängert und neu bewertet, um dann zu entscheiden, ob eine neue Lizenzreihe erteilt, d.h. erneuert wird. Niemand ist sich genau sicher, ob sich die Dinge für die deutsche iGaming-Branche positiv entwickeln werden, aber es gibt seit langem ein starkes Signal für die Aktivität.

Selbst wenn die Bundesregierung die Erwartungen von Wirtschaft und Staaten nicht erfüllt, gehen die Staaten einfach ihre eigenen Wege und sorgen dafür, dass sie ihre eigenen Gesetze umsetzen.

Obwohl große Hoffnungen auf eine erfolgreiche Verabschiedung eines Gesetzes bestehen, hat der Deutsche Sportwettenverband den Vertrag zurückgewiesen und ihm keine dringend benötigte rechtliche Unterstützung gewährt.